EN DE

Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und blutendes Zahnfleisch

Die Gingivitis ist eine der am häufigsten vorkommenden Erkrankungen an den Zähnen beziehungsweise dem Zahnfleisch. In der Regel wird die Entzündung durch Bakterien aus der Mundhöhle hervorgerufen, welche sich nach ihrer Entstehung verbreiten und somit noch weitere Bereiche angreifen können. Studien belegen, dass etwa 80 Prozent der Deutschen an einer Zahnfleischentzündung akut leiden oder zumindest in der jüngeren Vergangenheit bereits eine Gingivitis vorzuweisen hatten. Nicht immer wird diese sofort erkannt, denn die damit verbundenen Zahnfleischblutungen werden oftmals übersehen, leichtfertig abgetan oder treten erst im späteren Verlauf auf.

Den Zahnstein entfernen ist eine wirksame Prophylaxe gegen Gingivitis

Auch wenn die Gingivitis nicht unbedingt sofort weh tun muss oder das Zahnfleisch mitunter noch gar nicht blutet, sollten Sie diese Erkrankung durchaus ernst nehmen. Sie ist verhältnismäßig leicht behandelbar, indem Sie regelmäßig Zahnstein entfernen lassen, können Sie ihr gegenüber zudem gut vorbeugen. Das ist nicht weniger wichtig, als die eigenen Zähne zu pflegen. Eine Gingivitis ist ebenso gefährlich wie der klassische Zahnschmerz. Bleibt sie völlig unbehandelt, verbreiten sich die Bakterien stetig im Mundraum aus, greifen das Zahnfleisch und und den Zahnhalteapparat an. So ist die Gingivitis im schlimmsten Fall die Vorstufe zu den Dritten oder zur Parodontitis

Ursachen der Gingivitis

Mit Hinblick auf die Ursachen entsteht ein Wechselspiel, weshalb den Zahnstein entfernen auch zur wirkungsvollen Prophylaxe wird. Hervorgerufen wird die Zahnfleischentzündung durch Bakterien, welche sich beispielsweise in den Zahnzwischenräumen festsetzen. Obwohl im Mundraum des Menschen mehr als 300 verschiedene Bakterien vorzufinden sind, werden diese nicht zwingend zum Problem, da sie ein fester Bestandteil der Mundflora sind. Problematisch wird es dann, wenn sich Keime in einem ungesunden Ausmaß vermehren. Die Bakterien reichen tief in das Zahnfleisch hinein und greifen so sogar noch das Gewebe rund um den Zahnhals an.

Weil das Zahnstein entfernen eine Methode zur Prophylaxe ist, zeigt sich schon direkt, was die Ursachen für die Gingivitis sind: mangelnde Hygiene und dadurch eine zu starke Bakterienablagerung. Die Bakterien entwickeln sich zu einem zähen Belag und später zu Plaque. Dieses haftet fest auf dem Zahn und kann zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr weggesprayed, dafür aber gründlich weggebürstet werden. Geschieht das nicht, müssen Sie den Zahnstein entfernen, welcher sich im nächsten Schritt aus dem Plaque bildet. Beim Zahnstein entfernen werden die dann harten Rückstände professionell und schonend von Ihrem Zahnarzt in Bonn beseitigt. Zahnstein entfernen ist in diesem Stadium nicht mehr in Eigenregie möglich, Sie müssen sich dafür also an Ihren Zahnarzt wenden.

Während die generellen Ursachen gleich bleiben, spielen weitere Risikofaktoren eine Rolle. Raucher erleiden beispielsweise häufiger eine Gingivitis und bemerken diese zudem nicht immer sofort - wegen des rauchigen Geschmacks im Mund und der reduzierten Durchblutung. Ebenso neigen manche Menschen schlichtweg schneller zu Entzündungen.

Symptomatik bei einer akuten Gingivitis

Eine Gingivitis frühzeitig zu erkennen, kann die Behandlung bei Ihrem Zahnarzt des Vertrauens in Bonn später erheblich erleichtern. Die Symptomatik steht zudem in Abhängigkeit mit dem Allgemeinzustand der Zähne, des Zahnfleischs und des Rachenraums. Deshalb empfehlen wir immer, regelmäßig den Zahnstein entfernen zu lassen, damit Sie die Symptome einer Gingivitis idealerweise nie "am eigenen Leib" erfahren müssen. Falls das Zahnfleisch nun aber doch entzündet ist, können Sie diese Entzündung sehr leicht spüren und auch ohne weitere Hilfsmittel sehen. Das Zahnfleisch ist bei einer Gingivitis stark gerötet. Ein gesundes Zahnfleisch reicht bis in den oberen Teil des Zahnzwischenraums und besitzt einen sanften Rosa-Farbton. Liegt eine Entzündung vor, ist das Zahnfleisch knallig Rot gefärbt, zudem ist es in der Regel gut sichtbar geschwollen. Weiterhin reicht das Zahnfleisch nicht mehr ganz in die Zahnzwischenräume, sondern lockert sich oder zieht sich weiter zurück. Im schlimmsten Fall werden sogar die Zahnhälse sichtbar. So weit sollten Betroffene es aber gar nicht erst kommen lassen. Weitere Symptome werden immer dann spürbar, wenn in irgendeiner Art und Weise Druck auf das Zahnfleisch ausgeübt wird.

Im Anfangsstadium blutet das Zahnfleisch beim Zähneputzen mitunter leicht. Ist die Entzündung schon fortgeschritten, blutet es immer stärker und häufiger. Dann reicht oftmals schon ein Biss in den Apfel, um eine Blutung auszulösen. In besonders schlimmen Fällen reicht eine einfache Berührung mit dem Zeigefinger auf das Zahnfleisch, woraufhin dieses sofort blutet. Nicht selten verspüren Betroffene zudem beim Kauen einen "blutigen" Geschmack im Mund - das ist die Gingivitis, welche zu bluten anfängt, weil beim Kauen ein Druck auf Zähne und Zahnfleisch ausgeübt wird. Während vielen Patienten bewusst ist, dass sie regelmäßig Zahnstein entfernen lassen sollten, unterschätzen sie oft ein blutendes Zahnfleisch. Noch immer hält sich hartnäckig die Ansicht, dass es "relativ normal" sei, wenn das Zahnfleisch ab und an einmal blutet. Gerade das ist aber falsch, denn ein gesundes Zahnfleisch blutet nicht.

Sie sollten Symptome der Gingivitis daher immer ernst nehmen und Ihren Zahnarzt des Vertrauens in Bonn aufsuchen. Hier lässt sich feststellen, ob tatsächlich eine Entzündung vorliegt, ob es nötig ist Zahnstein zu entfernen und wie weit eine Entzündung schon fortgeschritten ist. Die Prophylaxe, indem Sie Zahnstein entfernen lassen, ist auch deshalb wichtig, weil eine Gingivitis nicht nur unschön aussieht und sich unangenehm anfühlt. Hieraus könnte sich später eine Parodontitis entwickeln, auch Folgeschäden am Zahnhalteapparat lassen sich nicht ausschließen, wenn das Zahnfleisch unbehandelt weiter erkrankt und sich zudem weiter zurückzieht.

Diagnose einer Gingivitis in unserer Bonner Praxis

Es wird die Färbung des Zahnfleischs überprüft, sowie ob dieses die Zwischenräume noch ausfüllt und ob es mitunter geschwollen ist. Weiterhin werden die Zähne sorgfältig auf Beläge (Plaque) untersucht. Es wird geprüft, ob sich durch einen leichten Druck schon eine Blutung auslösen lässt. Die Festigkeit des Zahnfleischs lässt sich überprüfen, indem eine Sonde in die Zahnfleischtaschen geführt wird.

Therapie und Behandlung bei einer Gingivitis

Den Zahnstein zu entfernen, ist unabdingbar, um einer Zahnfleischentzündung vorzubeugen und um sie zu behandeln. Weiterhin werden Beläge entfernt, da sich in diesen Bakterien befinden, die die Entzündung auslösen. Sowohl Plaque als auch Zahnstein entfernen zu lassen ist wichtig, denn sowohl in den weichen als auch harten Belägen sitzen gefährliche Bakterien. Zahnstein entfernen zu lassen ist deshalb auch dann angeraten, wenn noch keine akute Gingivitis vorliegt. Weiterhin können Zahnfleischtaschen ausgespült werden, um bereits viele Bakterien aus dem Zahnfleisch heraus "zu drücken". Eine spezielle Mundspülung, die die Zahl der Bakterien im Mundraum verringert, wird ergänzend empfohlen. Sowohl Plaque als auch Zahnstein entfernen lassen ist relativ schmerzfrei möglich. Die Gingivitis gilt als ausgesprochen gut behandelbar, sofern sie frühzeitig angegangen wird. Nach dem Plaque und Zahnstein entfernen und unterstützenden Maßnahmen wie der Mundspülung oder der Spülung der Zahnfleischtaschen, heilt das Zahnfleisch oft schon innerhalb weniger Tage wieder aus. Kontaktieren Sie uns für einen Termin, um in Bonn Zahnstein entfernen zu lassen oder für eine professionelle Zahnreinigung, um einer Gingivitis so effektiv vorzubeugen.

Professionell und schonend Zahnstein entfernen lassen

Zahnstein, im Fachjargon als "Konkrement" bezeichnet, ist ein Belag auf den Zähnen. Seinen Namen als "Zahnstein" erhält der Belag aufgrund seiner festen Zusammensetzung, die sich unter anderem durch Whitlockit, Proteinen, Kohlenhydraten, Hydroxylapatit und Fluorapatit ergibt. Er kann und sollte professionell entfernt werden. Von einer selbständigen Entfernung ist immer abzusehen, da einerseits keine ausreichenden Ergebnisse erwartet werden dürfen und andererseits der Zahn oder das Zahnfleisch beschädigt werden könnten.

Mehr über den Zahnstein

Zahnstein ist in seiner ursprünglichen Form ein weicher Belag auf den Zähnen. Erst durch den Speichelfluss und die Calciumsalze im Speichel wird er überhaupt fest, mineralisiert sich und verhärtet sich dann direkt auf den Zähnen. Der "Tartar" kann auch von Laien als solche feste Ablagerung ausfindig gemacht werden, vor allem wenn man mit Hilfe eines kleinen Spiegels die Innenseiten seiner Zahnreihen einmal genauer anschaut. Da diese stärker in Kontakt mit Speichel sind als die Vorderseiten, kommt es hier schneller zu Zahnsteinablagerungen. Der Zahnstein besitzt in der Regel eine leicht bräunliche oder gelbe Verfärbung, die bei Rauchern oder bei übermäßigem Kaffeegenuss noch etwas stärker ausgeprägt ist. Spezifischer noch wird der Zahnstein in oberflächlichem Zahnstein (supragingival) und innerhalb der Taschen des Zahnfleischs unterschieden. 

Wie entsteht der Zahnstein?

Bevor Sie sich den Zahnstein entfernen lassen, hilft es sich einmal dessen Entstehung näher zu verdeutlichen. Erst einmal ist festzuhalten, dass jeder Mensch verschiedene Bakterien im Mundraum hat. Das ist nicht außergewöhnlich und auch nicht schlimm, denn sie gehören fest zur Flora des Speichels. Zugleich kann es auf den Zähnen zu Belägen (Plaque) kommen, welche mit der Zahnbürste entfernt werden müssen. Den Plaque zu entfernen ist deshalb wichtig, weil somit verhindert wird, dass sich die Bakterien auf der Zahnoberfläche vermehren und mitunter noch in das Zahnfleisch übergreifen. Solche Bakterien auf den Zähnen lassen sich schon rund vier Stunden nach dem Auftreten von Belag ausfindig machen. 

Die Zahnzwischenräume sind besonders anfällig für solche Beläge, da die Zahnbürsten hier in der Regel nicht in ausreichender Form hineinreichen, weshalb der Belag dann einfach bestehen bleibt. Müssen Sie in Bonn Zahnstein entfernen lassen, wurden solche Beläge meist in nicht ausreichender Form entfernt. Der Speichel hat diese verkalkt, wodurch sie eine feste Konsistenz erworben haben und fortan an den Zähnen haften.

Zahnstein entfernen: Was erwartet Sie bei Ihrem Zahnarzt des Vertrauens in Bonn?

Der eben beschriebene, weiche Belag wird mit Hilfe von Zahnbürste, Zahnseide und Interdentalbürste entfernt. Ist er jedoch bereits verhärtet und hat damit die Form von Zahnstein angenommen, können Sie diesen nicht mehr eigenmächtig entfernen. Wenn Sie den Zahnstein entfernen lassen möchten, geht das nun prinzipiell auf zwei verschiedenen Wegen: entweder manuell oder maschinell.

Lassen Sie sich den Zahnstein entfernen, nutzt Ihr behandelnder Zahnarzt speziell dafür entwickelte Instrumente, beispielsweise Küretten oder Scaler. Mit diesen wird der Zahnstein dann sorgfältig und ohne den Zahn zu beschädigen "abgekratzt" beziehungsweise "abgeschabt". Lassen Sie sich den Zahnstein entfernen, ist die manuelle Methode der Standard. Sie ist selbst bei schmerzempfindlichen Patienten sehr verträglich, eignet sich sogar für gröberen Zahnstein und kann auch bei einer großen Menge von Zahnstein genutzt werden. 

Denkbar ist beim Zahnstein entfernen aber auch, dass diese Entfernung maschinell, über Ultraschall, erfolgt. Geräte mit Ultraschall arbeiten mit hochfrequentierten Schwingungen, welche nur sehr geringen Druck auf den Zahn selber ausüben. Die Vibration der Schwingungen führt zu Wärme und wird zugleich zum Ableiten des Wassers genutzt. Weil sich Zahnstein sogar unter dem Zahnfleischrand bilden kann, muss er auch hier entfernt werden. Das ist beispielsweise bei der Prävention von Parodontitis förderlich. Nach dem Zahnstein entfernen, erfolgt eine Politur mit einer dafür entwickelten Paste. Die angeraute Oberfläche wird somit wieder geglättet, wodurch neuer Zahnstein nicht so schnell entstehen kann.

Vor dem Zahnstein entfernen: Vorbeugende Maßnahmen schützen vor Zahnstein

Komplett lässt sich Zahnstein nie verhindern, man muss sich also nicht schämen, wenn man zum Zahnstein entfernen beim Zahnarzt vorstellig wird. Auftreten und Ausbreitung lassen sich aber erheblich minimieren, indem gründliche Zahnpflege betrieben wird. Idealerweise mit einer hochwertigen elektrischen oder Ultraschall-Zahnbürste. Die Zwischenräume sollten zusätzlich mit einer Interdentalbürste oder Zahnseide von Plaque befreit werden. Eine medizinische Mundspülung dämmt die schädlichen Bakterien ein und verhindert zusätzlich, dass sich diese an schwieriger erreichbaren Stellen festsetzen. Eine professionelle Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt in Bonn, mindestens einmal im Jahr, ist ebenfalls angeraten, da hier eine vollständige und gründliche Reinigung der Zähne erfolgt.

Stiftkrone und Stiftzahn

Stiftkrone und Stiftzahn sind veraltete Bezeichnungen für eine bestimmte Zahnkrone in der Prothetik und bedeuten, dass der Zahn mit Unterstützung eines Wurzelkanalstiftes aufgebaut worden ist. Wenn ein Zahn sehr tief kariös zerstört ist und von der Zahnkrone nichts mehr übrig ist, dann wäre auch eine Kronen Versorgung nicht mehr möglich, denn die Krone hätte keinen Halt mehr. Sind die Wurzeln aber noch intakt, dann kann man durch eine gute Wurzelbehandlung, einen Wurzelstift und einen Zahnstumpfaufbau wiederum Retention für eine Krone schaffen.

Stiftzahn oder Zahnimplantat?

Immer wieder fragen uns Patientinnen und Patienten nach dem Unterschied zwischen einem Stiftzahn und einem Zahnimplantat. Und völlig zu Recht werden diese beiden Begriffe häufig verwechselt. Der Stiftzahn ist nur eine Krone, die in der Wurzel verankert wird. Die Voraussetzung für das Einsetzen ist deshalb, dass die Zahnwurzel noch intakt ist. Das Zahnimplantat hingegen bildet selbst die Zahnwurzel und ist auf diese somit nicht mehr angewiesen. Stiftzahn oder Zahnimplantat?


Man könnte nun meinen, dass der Stiftzahn die natürlichere und langlebigere Lösung im Vergleich zu einem Zahnimplantat wäre, da man ja die eigene Wurzel noch erhält und nur die Krone ersetzt. Dem ist aber nicht so, da die Wurzel oft schon eine natürliche Alterung erfahren und Schaden genommen hat. Sie hält der Kaubelastung häufig nicht mehr in vollem Umfang stand, was zur weiteren Schädigung und schließlich dem Verlust von Wurzel und Stiftzahn führt. Ein richtig gesetztes Zahnimplantat hält oft 20 Jahre und länger. Aus medizinscher Sicht sollte deshalb dem Zahnimplantat immer Vorzug gegenüber dem Stiftzahn gegeben werden.


Der Unterschied ist ganz einfach: für den Einsatz eines Stiftaufbaus wird immer eine körpereigene, intakte Zahnwurzel benötigt. Bei einem Implantat handelt es sich dagegen um eine künstliche Zahnwurzel, die überall im Kiefer eingepflanzt werden kann, wo zuvor eine körpereigene Wurzel war.Stiftzahn oder Zahnimplantat?


Der Stiftzahn ist locker oder rausgefallen - was muss ich tun?

Der Klassiker unter den Ursachen, warum ein Stiftzahn abbrechen kann, ist dass der Träger auf etwas Hartes beißt. Aber auch wenn die Zahnkrone übermäßig belastet wird, wie dem Kauen auf einer Seite, kann die Stiftkrone durchaus mit der Zeit brechen. In die Liste der Ursachen warum eine Stiftkrone abbrechen kann, gehören auch Sportunfälle. Denn auch hier kann es passieren, dass der Stiftzahn unter einer starken Belastung bricht.

Hierzu genügt nur ein kleiner Schlag und schon ist die Stiftkrone draußen oder wackelt. In diesem Moment wirken nämlich recht starke Kräfte. Und sogar beim Trinken mit der Glasflasche, wenn der Träger mit den Lippen abrutscht, kann es sein, dass diese gerade gegen den Stiftzahn prallt und diesen beschädigt. Und auch wenn auf ein Bonbon gebissen wird, kann es sein, dass die Stiftkrone bricht.

Besonders schon wurzelgefüllte Zähne sind besonders oft betroffen. Grund dafür ist, dass durch eine Wurzelbehandlung die Blutgefäße aus dem Zahninneren entfernt werden. Daher kommt es zu einer Minderversorgung der Substanz und die Stiftkrone hält auf diesem Zahn nicht besonders fest. Eine weitere Ursache, dass sich die Stiftkrone lösen kann, ist aber auch, dass der behandelte Zahn von Karies befallen wird. Dies kann leicht der Fall sein, wenn auch Nachbarzähne von Karies betroffen sind.

Falls Sie weitere Fragen rund um die Implantation eines Zahnes haben, zögern Sie bitte nicht mit uns – Ihrer Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen – in Verbindung zu treten.

Der Stiftaufbau: Wenn die natürliche Zahnkrone allein keinen Halt findet

Der Stiftaufbau kommt zum Einsatz, wenn wurzelkanalbehandelte, tief zerstörte Zähne vorliegen, bei denen die natürliche Zahnkrone als alleiniges Instrument zum Halten nicht mehr ausreicht. Der Stiftaufbau fungiert als Wurzelstift- beziehungsweise -anker und lässt sich mit Hilfe von speziell dafür entwickelten Schrauben und Stiften im Wurzelkanal fixieren.

Das geschieht nach einer ausgiebigen Wurzelkanalbehandlung. Sofern der Stiftaufbau aus Kunststoff erfolgt, wird der Stift unmittelbar im Gebiss des Patienten geformt. Elementar beim Stiftaufbau ist, dass Zahnfüllungen aus Amalgam neben der Stiftkrone entfernt werden. Anderenfalls könnten galvanische Mundströme entstehen, welche die Gefahr der Korrosion erhöhen und spätere Neubehandlungen beim Stiftzahn und der Stiftkrone erforderlich machen würden.

Die konkreten Vor- und Nachteile von einem Stiftzahn

Da es sich bei dem Stiftzahn um einen festsitzenden Zahnersatz handelt, dient er zur dauerhaften Wiederherstellung der Zähne. Ein konkreter Umstand davon ist daher, dass sein Einsatz stets auf 10 Jahre oder länger ausgelegt ist. Dennoch können vollwertige Implantate langfristig bessere Ergebnisse erzielen, da wurzelbehandelte Zähne nie ganz deren Robustheit erreichen - das muss also als Nachteil gewertet werden.

Vorteile existieren beim Stiftzahn dennoch, denn das Verfahren ist weniger invasiv als ein vollwertiges Implantat, zudem bleibt die Zahnwurzel erhalten und wird nicht entfernt. Kostengünstig ist der Stiftzahn ebenfalls, vor allem da die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen einen Zuschuss ausstellt. So empfiehlt sich der Stiftzahn als eine wirtschaftliche Lösung.

In welcher Höhe beziffern sich die Kosten für eine Stiftkrone?

Die anfallenden Kosten für eine Stiftkrone unterliegen mehreren Variablen.

Drei große Positionen bestimmen die Kosten maßgeblich: Die Art und Weise sowie der Umfang der notwendigen Wurzelbehandlung, die Komplexität beim Stiftaufbau und natürlich die Stiftkrone selber. Die Region im Gebiss, die Größe und das genutzte Material sind weitere Faktoren.

Eine Stiftkrone kann durchaus bis zu 1.000 Euro kosten. Normalerweise sehen gesetzliche Versicherer einen Zuschuss vor. Bei einigen "Härtefällen" ist es aber denkbar, dass die Behandlungskosten für solch eine Stiftkrone vollständig übernommen werden. Patienten sollten sich deshalb vorab bei ihrer Krankenkasse informieren und bereits eingeholte Diagnosen und Behandlungsschritte übergeben. Bei den Kostenposition von einem Stiftzahn ist zu berücksichtigen, dass das Honorar des Zahnarztes ebenfalls mit einfließt.

Bei Privatpatienten wird üblicherweise nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet, welche einen Mittelwert von 2,3 bei der Behandlung vorsieht. Stimmt der Patient ein, darf aber auch ein Wert von 3,5 abgerechnet werden. Zu dieser Kostenposition gesellen sich noch die Kosten, die für das beauftragte Labor anfallen.

Das Labor übernimmt unter anderem die Arbeit an der Krone, die später über die Zahnwurzel gesetzt wird. Gesetzliche Versicherer sehen hier einen pauschalen Zuschuss vor. Speziell beim Material variieren die Kosten stark, je nachdem ob ein vorkonfektionierter oder ein individuell angefertigter Stift notwendig wird. Konfektionsstifte sind entsprechend günstig, jedoch besteht keine Garantie, dass diese tatsächlich in das Gebiss und zur Situation des Patienten passen.

Weiterhin ist in die Kostenposition "Material" nicht nur der Stift selber inkludiert. Ebenfalls umfasst sie jegliches Material, welches im Zuge der Behandlung anfällt. Erwähnenswert sind an dieser Stelle unter anderem die Abdrücke, die für die Krone fällig werden.

Inlay - Einlagefüllung

In der Zahnheilkunde ist ein Inlay (englisch: Einlagefüllung) gewöhnlich eine indirekte Wiederherstellung (Füllung), die aus einer festen Substanz (wie Gold, Porzellan oder weniger oft ein gehärtetes Verbundharz) besteht, das in einem Hohlraum in einem Zahn platziert und zementiert ist. CEREC Inlay


Diese Technik beinhaltet die Herstellung der Restauration außerhalb des Mundes mit den zahnärztlichen Eindrücken des vorbereiteten Zahnes, anstatt eine weiche Füllung in den vorbereiteten Zahn zu setzen, bevor das Material hart wird.
Ein Onlay ist das gleiche wie ein Inlay, außer dass es einen Ersatz für eine Zahnhöhle enthält, indem er den Bereich bedeckt, in dem die fehlende Spitze sein würde. Kronen decken alle Oberflächen der anatomischen Zahnkrone ab.
Manchmal ist ein Zahn mit einer intrakoronalen Erneuerung wiederherzustellen, aber ist der Zerfall oder Bruch ist so umfangreich, dass eine direkte Wiederherstellung, wie Amalgam oder Komposit, die strukturelle Integrität des wiederhergestellten Zahnes beeinträchtigen oder einen subnationalen Gegensatz zu okklusalen (d.h. Beißende Kräfte). In solchen Situationen kann eine indirekte Gold- oder Porzellan-Inlay-Restauration angegeben werden.


Wenn ein Inlay verwendet wird, kann der Zahn-zu-Wiederherstellungs-Rand beendet und zu einer sehr feinen Kontaktlinie poliert werden, um den wiederkehrenden Zerfall zu minimieren. Im Gegensatz dazu schrumpfen direkt zusammengesetzte Füllpasten während des Aushärtens ein paar Prozent des Volumens. Dies kann zu Schrumpfungsstress und selten zu marginalen Lücken und Misserfolgen führen. Obwohl Verbesserungen der Verbundharze in den letzten Jahren erreicht werden konnten, schließen solide Einlagen dieses Problem aus. Ein weiterer Vorteil von Inlays über direkte Füllungen ist, dass es fast keine Einschränkungen in der Wahl des Materials gibt. Während Inlays zehnmal so viel Preis für direkte Restaurationen haben, wird oft erwartet, dass Inlays in Bezug auf Widerstand gegen okklusale Kräfte, Schutz vor rezidivierendem Zerfall, Präzision der Fertigung, Randintegrität, richtiger Konturierung für Zahnfleischgesundheit und überlegen sind Leichtigkeit der Reinigungsangebote. Das könnte aber nur für Gold der Fall sein. Während kurzfristige Studien zu inkonsistenten Schlussfolgerungen kommen, erkennt eine respektable Anzahl von Langzeitstudien keine signifikant niedrigeren Ausfallraten von Keramik- oder Verbundeinlagen im Vergleich zu zusammengesetzten Direktfüllungen. Eine andere Studie entdeckte eine erhöhte Überlebenszeit von Composite-Harz-Inlays, aber es wurde bewertet, um nicht unbedingt ihre größeren Anstrengungen und Preis zu rechtfertigen. Eine schnellere und günstigere Alternative sind sog. CEREC Inlays. Inlay

Cerec Inlay

CEREC (Chairside Economical Restoration of Esthetic Ceramics or CEramic REConstruction) ist eine CAD/CAM-Methode zur Rekonstruktion von Zahnkauflächen. Mittels einer intraoralen Kamera wird ein optischer Abdruck statt eines konventionellen Abdrucks mit Abdruckmaterial des zu versorgenden Zahnes eingescannt und ein dreidimensionales Modell errechnet. Dieses kann auf dem Monitor dargestellt und bearbeitet werden. Anschließend wird das Inlay von einem Roboter aus einem Keramikblock gefräst.

Schneller Zahnersatz im Hightech-Verfahren. Wünschen Sie sich eine schöne zahnfarbene, höchst ästhetische Versorgungen für Ihre Zähne? Und möchten Sie diese in einer einzigen Behandlungssitzung bekommen? Möchten Sie auf den Abdruck und das Provisorium verzichten? Bevorzugen Sie ein metallfreies und biokompatibles Material? Wir stellen Ihren Zahnersatz ohne aufwendige Abdruck-Prozedur her. Möglich macht das der Einsatz modernster Technik in unserer Praxis. Wir vermessen mit einem Lasercan Zähne oder ganze Kiefer. Dieser hochpräzise optische Abdruck wird online in das Labor übermittelt, wo der hochwertige Zahnersatz dann hergestellt wird. Das spart viel Zeit, deshalb können Sie sich noch schneller über Ihren neuen Zahnersatz freuen. Langjährige Studien beweisen, dass mit Cerec gefertigte Zahnrestaurationen eine ebenbürtige Haltbarkeit wie Goldrestaurationen aufweisen.

Inlay
Wenn Sie modernste Behandlungsverfahren und hohe zahnärztlicher Kompetenz suchen, dann sind Sie in unseren beiden Zahnarztpraxen in Bonn und Königswinter genau richtig. Bei uns können Sie sicher sein, individuell beraten und behandelt zu werden. Ihr strahlendes Lächeln ist unsere schönste Visitenkarte. Deshalb setzen wir unser Können, unsere Erfahrung und das ganze Spektrum der modernen Zahnheilkunde ein,- für Ihr schönstes Lächeln. Wir beraten Sie gerne!

Ihre Praxis Dr. med. dent. Thomas Petersen

Black Stain / Melanodontie - schwarze Zahnverfärbungen

Melanodontie wird häufig auch als "Black Stain" bezeichnet. Hierbei handelt es sich um dunkel eingefärbte Rückstände auf den Zähnen, ganz speziell am Rand zum Zahnfleisch. Die Erkrankung tritt vor allem bei Kindern im Alter zwischen 5 und 15 Jahren auf. Immer muss Melanodontie professionell durch einen Zahnarzt behandelt werden. Eine eigenständige Behandlung, beispielsweise durch gründlicheres Putzen, ist nicht möglich und wird die bereits existenten Rückstände auch nicht vollständig entfernen. 

Obwohl diese "Black Stains" aus ästhetischer Sicht unschön sind, stellen sie keine unmittelbare Gefahr für Betroffene dar. Anders als beispielsweise Plaque, welches die Zähne direkt angreift und auch Schäden am Zahnfleisch verursachen kann, ist Melanodontie aus medizinischer Sicht harmlos. Die schwarzen Verfärbungen greifen nicht direkt die Zahnsubstanz und auch nicht das Zahnfleisch an. 

Verbreitung von Black Stain

Melanodontie tritt in erster Linie bei Kindern und Jugendlichen auf. Untersuchungen zeigen, dass im Alter zwischen 6 und 11 Jahren ungefähr 4 Prozent aller Kinder von den schwarzen Zahnverfärbungen betroffen sind. Die Zahnverfärbungen können folglich bereits bei den Milchzähnen auftreten. Bei Erwachsenen tritt Melanodontie im Regelfall nicht auf. 

Ursache für Melanodontie

Die Ursachen von Black Stain sind bereits umfassend erforscht. Melanodontie tritt auf, wenn sich chromogene (färbende) Bakterien auf den Zähnen niederlegen. Die Farbstoffablagerungen ziehen sich in der Regel girlandenförmig um den Zahnfleischsaum. Die Ablagerungen entstehen aus der Kombination von Speichelbestandteilen und bakteriellen Stoffwechselprodukten. Die Speichelbestandteile enthalten Eisen, weshalb auch die Ablagerungen vom Black Stain Eisensulfid enthalten. Die bakteriellen Stoffwechselprodukte, welche ebenfalls für eine Reaktion notwendig sind, haben nur sehr wenige Menschen in ihrem Körper. Sie wiederum sind das Ergebnis verschiedener Bakterienarten. Obwohl es sich hierbei um Bakterien handelt, sind diese für die Gesundheit nicht schädlich. 

Während die Ursachen für das Auftreten der Zahnverfärbungen bekannt ist, ist aus medizinischer Sicht jedoch noch nicht erforscht, warum Black Stain mit dem Eintritt in die Pubertät wieder verschwindet. Bei Erwachsenen ist Melanodontie keine präsente Erkrankung. 

Umgang mit und Behandlung von Black Stain

Betroffene haben, sofern eine Melanodontie-Erkrankung vorliegt, nur sehr wenig Einfluss darauf. Fälschlicherweise wird aufgrund der schwarzen Beläge oftmals angenommen, die Betroffenen hätten sehr schlechte Zähne oder würden diese nicht ausreichend pflegen, was erwiesenermaßen aber nicht der Fall ist. Selbst durch sehr gründliches Putzen der Zähne lassen sich diese Verfärbungen nicht verhindern, wenn die Betroffenen die Bakterienarten in ihrem Stoffwechsel besitzen und unfreiwillig verarbeiten. Das Auftreten der Zahnverfärbungen kann teilweise durch sehr gründliches Putzen, idealerweise mit einer Schallzahnbürste, aber zumindest verlangsamt werden. Haben sich diese dunklen Ablagerungen bereits auf den Zähnen gebildet, müssen sie dennoch von einem Zahnarzt entfernt werden. Zähneputzen, egal wie gründlich und häufig, hilft nicht bei der Bekämpfung bereits existenter Rückstände.


Zahnärzte können die Zahnverfärbungen behandeln, indem eine gründliche Zahnreinigung vollzogen wird. Da Betroffene keinen direkten verlässlichen Einfluss auf die Frequenz und Intensität der Verfärbungen haben, ist eine solche Reinigung teilweise halbjährlich oder gar aller drei bis vier Monate notwendig. Zahnärzte greifen bei der Entfernung von Black Stain beispielsweise auf spezielle Verfahren zum Polieren oder auf das Pulverstrahlverfahren zurück. Ähnlich wie bei einer professionellen Zahnreinigung, werden die Beläge so gründlich und schonend vom Zahn abgetragen. Finden eine solche Politur oder eine Anwendung vom Pulverstrahlverfahren aller drei bis sechs Monate statt, sind keine Schäden am Zahnschmelz zu erwarten. Bei erneutem Auftreten, was durchaus zu erwarten ist, müssen die Behandlungen jedoch ebenfalls wiederholt werden. 

Wissenswertes zu Melanodontie

Aufgrund des seltenen Auftretens ist weder der Begriff "Melanodontie" noch "Black Stain" allgemein geläufig. Betroffene beziehungsweise deren Eltern vermuten hinter den schwarzen Ablagerungen daher oftmals Karies, schlechtes Putzen oder andere Rückstände. Hier erhalten Sie wichtiges Wissen und hilfreiche Fakten zu Melanodontie noch einmal kompakt auf einen Blick:

 

  • Black Stain resultiert nicht aus schlechter oder mangelnder Zahnpflege
  • lediglich rund vier Prozent der Kinder- und Jugendlichen sind betroffen
  • diese klagen dadurch oftmals über Hänseleien und ein reduziertes Selbstbewusstsein
  • die Symptome von Melanodontie können lediglich durch einen Zahnarzt entfernt werden
  • Forscher berichten in neuesten Studien, dass Melanodontie-Betroffene weniger häufig an Karies erkranken
  • die Zahnverfärbungen sind unästhetisch, aber nicht gefährlich für die Gesundheit der Zähne

 

Weil es sich bei Melanodontie nicht um eine gesundheitsgefährdende Erkrankung der Zähne handelt, müssen die Kosten für eine Entfernung in der Regel eigenständig von den Eltern getragen werden - Zuschüsse durch die Krankenkasse finden nur ausgesprochen selten statt. Die Intervalle, bis diese Rückstände in der angegebenen Altersgruppe wieder auftreten, können mitunter durch sehr gründliches Putzen und den Einsatz einer Schallzahnbürste verzögert werden - es ist jedoch damit zu rechnen, dass diese bei Betroffenen vor der Pubertät erneut auftreten können. Durch die schonende Reinigung durch einen professionellen Zahnarzt wird der Zahnschmelz bei der Entfernung nicht verletzt.

White Spot am Zahn

Was ist ein White Spot am Zahn überhaupt?

Wenn man die Formulierung „White Spot am Zahn“ zum ersten Mal hört, denkt man sich zunächst vermutlich nichts Schlimmes dabei. Denn weiße Zähne wollen wir ja alle. Doch darum geht es bei einem White Spot am Zahn leider nicht. Vielmehr handelt es sich bei weißen Stellen am Zahn meist um Karies in einem (sehr) frühen Stadium, was bekanntlich für die Gesundheit der eigenen Kauwerkzeuge sehr gefährlich ist. Ein White Spot am Zahn ist somit ein Indiz dafür, dass der Zahnschmelz nicht mehr gesund ist und damit ebenso nicht mehr einheitlich porzellanfarben aussieht.

Wie entsteht eine solche weiße Stelle am Zahn?

Die häufigste Ursache für White Spots am Zahn sind – wie zuvor erwähnt – anfängliche Schäden durch Karies, die ein Ausdruck davon sind, dass der Zahnschmelz nicht ausreichend mit Mineralien versorgt wird. Nichtsdestotrotz ist dies nicht der einzige Grund für das Erscheinen von weißen Stellen am Zahn. Wenn Kinder zum Beispiel im Wachstum zu viel Fluorid verabreicht bekommen haben, ist die Entwicklung des natürlichen Zahnschmelzes häufig ebenfalls gestört. In der Folge enthalten die nach dem Verlust der Milchzähne herausgebildeten bleibenden Zähne genauso weiße Stellen. Doch keine Sorge: Mit einem White Spot am Zahn muss man sich nicht abfinden, denn es gibt Mittel und Wege diese wieder loszuwerden.

Was lässt sich gegen White Spots am Zahn unternehmen?

Das beste Mittel gegen einen White Spot am Zahn ist zunächst eine angemessene Prophylaxe, um zum Beispiel Karies vorzubeugen. Denn: Wer auf seine Mundhygiene achtet, seine Zähne mindestens zweimal am Tag putzt und daneben zum Beispiel einmal pro Woche ein Gelee verwendet, der verringert das Risiko, eine weiße Stelle am Zahn überhaupt zu bekommen.

Auch eine regelmäßige Kontrolle Ihrer Zähne – durchgeführt durch Ihren Zahnarzt in Bonn, der Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen – hilft dabei, White Spots am Zahn zu verhindern. Ist der White Spot am Zahn aber bereits entstanden, gibt es ebenso Möglichkeiten, diesen wieder zum Verschwinden zu bringen. Und dafür muss der Arzt nicht einmal den Bohrer verwenden. Wenn der Zahnschmelz nämlich beispielsweise nur leicht geschädigt ist, kann der Zahnarzt durch das Anwenden von Fluorid die weißen Stellen am Zahn wieder verschwinden lassen. Darüber hinaus sollten Betroffene ihr eigenes Ernährungsverhalten infrage stellen und gegebenenfalls korrigieren, denn beispielsweise eine zu zuckerhaltige Nahrungsaufnahme erhöht die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines White Spots am Zahn.

Eine weitere relativ simple Methode zur Beseitigung der White Spots am Zahn ist die sogenannte Kariesinfiltration. Diese weist den Vorteil auf, dass sie schmerzfrei ist. Zunächst wird an die betroffenen Stellen ein Gel aufgetragen, das im Anschluss durch das Infiltrat – meist ein liquider Kunststoff – aufgefüllt wird. In der Folge verschwindet die weiße Stelle am Zahn wieder und das eigene Lächeln lässt sich wieder mit einem besseren Gefühl präsentieren.

Knochenaufbau beim Kiefer

Viele von Ihnen werden sich nun erst einmal fragen: Wie komme ich als Patient mit einem Knochenaufbau bei meinem Besuch in der Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen in Berührung? Die Antwort liegt nicht allzu fern. Denn: Wenn Sie zum Beispiel die Implantation eines Zahnes bei sich wünschen oder diese aus gesundheitlichen Gründen empfohlen wird, kann der Knochenaufbau des Kiefers eine notwendige Vorbereitungsmaßnahme dafür sein.

Warum muss es einen Knochenaufbau im Kiefer bei einer Zahnimplantation geben?

Das Streben nach gesunden und festen Kauwerkzeugen treibt viele Menschen um. Und das aus gutem Grund. Schließlich erleichtert es die problemlose Nahrungsaufnahme ungemein. Wenn die eigenen Zähne aber nicht mehr die gewünschte Stabilität aufweisen, können Implantate ein probater Ersatz sein. Diese stellen funktionsfähige Äquivalente dar, weil sie – ein professionelles Vorgehen Ihres Zahnarztes vorausgesetzt – genauso fest sitzen und damit nutzbar sind, wie die natürlichen Zähne. Daher hört sich die Lösung eines Zahnimplantats für viele sehr reizvoll an.

Allerdings ist es nicht ganz so simpel. Denn, um die Implantate richtig zu verankern, muss ein gewisses Maß an Knochenvolumen vorhanden sein. Und die Erfahrung zeigt, dass dies vorwiegend im Bereich des Oberkiefers bei vielen Menschen nicht zwingend so sein muss. Besonders dann, wenn eine Zahnlücke schon länger besteht und sich in der Folge der Kieferknochen bereits zurückgebildet hat. In solchen Fällen muss zunächst die Basis für ein Implantat – in Form eines Knochenaufbaus im Kiefer – geschaffen werden.

Erst, wenn dieser realisiert ist und die Knochen erweitert wurden, kann man anschließend den Prozess des Einsatzes des Implantats in Gang setzen. Unternimmt man dies hingegen nicht, ist die gewünschte Festigkeit nach dem Eingriff nicht garantiert.

» Fordern Sie hier mehr Informationen an

Wie verläuft ein Knochenaufbau im Kiefer?

Wenn man einen Knochenaufbau im Kiefer durchführen lässt, geht dies in mehreren Phasen vonstatten. Zuerst muss durch eine Röntgenaufnahme festgestellt werden, ob beim Patienten vielleicht sogar ausreichend Knochenvolumen bereits vorhanden ist. Damit wäre ein Knochenaufbau im Kiefer nicht zwingend notwendig.

Ist dies allerdings nicht der Fall, beginnt der eigentliche Knochenaufbau im Kiefer. Ziel des entsprechenden Eingriffs ist, dass an der betroffenen Stelle ein angemessen großer Freiraum entsteht, der dann zum Beispiel mit vorher entnommenen Knochen aus dem leichter zugänglichen Unterkiefer oder mit einem künstlich hergestellten Ersatz aufgefüllt wird. Dies macht natürlich ein behutsames Vorgehen des Zahnarztes im Rahmen des Knochenaufbaus im Kiefer unabdingbar. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, muss man eine Zeit lang warten, bis die Wundheilung vollständig abgeschlossen ist. Anschließend kann man mit dem Einsatz des Implantats beginnen. Alles in allem sind die gesundheitlichen Risiken eines Knochenaufbaus im Kiefer für Patienten überschaubar.

Neben den gängigen Gefahren eines operativen Eingriffs kann es höchstens passieren, dass das eingesetzte Knochen- oder Ersatzmaterial nicht vertragen wird. Aber dies kommt in der Praxis nur sehr selten vor. Falls Sie weitere Fragen rund um die Implantation eines Zahnes oder dem Knochenaufbau im Kiefer haben, zögern Sie bitte nicht mit uns – Ihrer Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen – in Verbindung zu treten.

Unser Kontaktformular ist dabei lediglich eine von mehreren Möglichkeiten. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!

Zahnfleischrückgang und Zahnfleischrückgang stoppen

Der Zahnfleischrückgang (Gingivarezession) gehört zu den gefürchteten Diagnosen beim Zahnarztbesuch. Außerdem kann der Zahnfleischrückgang ein Indiz für eine marginale (vom Zahnfleischsaum ausgehende) Parodontitis sein. Typische Symptome wie ästhetische Beeinträchtigung, starker Mundgeruch und sich verschiebende Zähne sind die Folge. Von dieser Symptomatik werden schwere Erkrankungen Herzinfarkt oder Schlaganfall begünstigt.

Eine Parodontitis frühzeitig zu erkennen ist nicht unproblematisch, weil sie oft über einen langen Zeitraum schmerzlos und deswegen unbemerkt verläuft. Vor allem dann, wenn kontinuierliche Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt nicht wahrgenommen werden.

Es gibt zwei allgemeine Ursachen für Zahnfleischschwund


1. Infektion (wie Gingivitis) oder Parodontitis: In diesem Fall kann das Zahnfleisch eine dunklere rote, blaue oder violette Farbe haben, es kann intermittierend bluten, wenn Sie Zähneputzen - dies kann von Person zu Person variieren. Aber wirklich die einzige Möglichkeit der sicheren Diagnose für Ihren Zahnarzt, sind Messungen mit einer periodontalen Sonde und Röngtenaufnahmen.

2. Eine anatomische Ursache, die Fenestrationen im Knochen genannt wird: Die Position des Zahnes im Kieferknochen kann bedeuten, dass es Bereiche auf den Wurzeln einiger Zähne gibt, die überhaupt von keinen Knochen bedeckt werden.
Es gibt eine angemessene Variabilität von Zahn zu Zahn und Person zu Person, weshalb es wichtig ist, Ihren Zahnarzt zu sehen, um Ihr Zahnfleisch zu messen und auf Zahnfleischrezession zu prüfen. Mittels unserer neuen 3D-Röntgengeräte bekommen wir einen viel besseren Einblick in diese Probleme als mit anderen Röntgengeräten.

Die Symptomatik: Zahnfleischrückgang erkennen und Maßnahmen ergreifen

Infektionen am Zahnfleisch und generell im Mund verlaufen vor allem im Anfangsstadium stumm und werden von Patienten daher häufig nicht realisiert. Warnsignale sendet das Zahnfleisch dann zuerst punktuell aus, wobei diese oft ebenfalls nicht zwingend sofort gedeutet, sondern als kleine, unwichtige Beschwerden abgetan werden. Zwischen diesen und dem bevorstehenden Zahnfleischrückgang lässt sich aber nicht selten ein Zusammenhang erkennen.

Da der Zahnfleischrückgang oft auch mit einer Gingivitis einhergeht, sind Blutungen keine Seltenheit. Diese treten dann auf, wenn größerer mechanischer Druck auf das Zahnfleisch ausgeübt wird, so wie es beispielsweise beim Putzen der Zähne oder bei einem kräftigen Biss in einen Apfel der Fall wäre. Wer sein (gesundes) Zahnfleisch häufiger untersucht, kann später ebenfalls Unterschiede identifizieren. Verfärbungen hin zu stärkeren Rötungen oder sogar sichtbare Schwellungen sind typisch.

Patienten sollten auf die Warnsignale von Ihrem Mundraum achten, insbesondere jegliche Form von Blutung könnte ein erster Hinweis auf einen Zahnfleischrückgang sein. Zu differenzieren sind diese von mechanischen Verletzungen des Zahnfleischs, so wie es beispielsweise in den Zwischenräumen passieren könnte, wenn Sie mit der Zahnseide abgerutscht sind. Treten derartige Blutungen aber schon beim herkömmlichen Putzen auf oder wenn sie härtere Lebensmittel essen, ist unbedingt ein Zahnarzt aufzusuchen.

Vor dem Spiegel können Sie auch einen kleinen Selbsttest unternehmen. Untersuchen Sie vor dem Putzen der Zähne das Zahnfleisch, vor allem hinsichtlich Rötungen und Schwellungen. Putzen Sie dann wie gewohnt die Zähne und spucken Sie anschließend aus. Hier ist erstes Blut bereits, vermischt mit der Zahnpasta, gut erkennbar. Wenn Sie nun vor dem Spiegel noch einmal kräftig die Zähne zusammenbeißen, werden diese Blutungen an den betroffenen Stellen meist kurzzeitig verstärkt.

Deutliche Warnsignale dafür, dass unbedingt eine professionelle Behandlung beim Zahnarzt ansteht, bevor sich die Symptomatik noch weiter verschärft. Die Symptome müssen sich, vor allem im späteren Stadium von einem Zahnfleischrückgang, keinesfalls nur auf Blutungen beschränken. Geht das Zahnfleisch zurück, ist auch kein einwandfreier Halt der Zähne mehr gegeben. Das eigentlich straff an die Zähne gebundene Zahnfleisch lockert sich, die Zahnhälse werden mitunter sichtbar.

Zudem entstehen Zahnfleischtaschen rund um die Zähne. Diese sind schon insofern gefährlich, als das sich hier Bakterien einlagern und einen einfachen Weg in das Innere (in Richtung der Zahnwurzel) finden können. Später befallen sie sogar die Kieferknochen.

Im schlimmsten Fall kann bei nicht erfolgter Behandlung dieser Symptome auch ein Zahnverlust die Folge sein. Aus diesem Grund sind der Zahnfleischrückgang, die Gingivitis und generell erste Warnzeichen keinesfalls "stiefmütterlich" zu behandeln.

Die Behandlung für Zahnfleischrückgang? Wie kann man den Zahnfleischrückgang stoppen?

Behandlung von zurückweichenden Zahnfleisch würden wir zunächst prüfen, ob es Zahnfleischerkrankungen oder Infektionen und würde sich mit dem ersten. Stoppen Sie die Infektion und wir stoppen die Zahnfleischrezession. Natürlich, je früher dies geschieht, desto größer sind unsere Chancen, die Zähne zu retten.
Wenn die Zahnfleischrezession aus anatomischen Gründen verursacht wird, gibt es Optionen zur Regenerierung oder Pfropfung von Zahnfleisch-Gewebe.

Das neue Zahnfleisch wird sich an den Zahn anhängen, aber mit nicht so sicherer Befestigung wie das ursprüngliche Zahnfleisch. Es wird fragiler und anfälliger für Rezession, als das ursprüngliche Zahnfleisch.
Grundsätzlich sollte man seinen Zahnarzt bezüglich Schmerzen, und insbesondere freiligende, offene Zahnhälse fragen, aber man kann durchaus auch selber handeln.

Neben einer ohnehin dann intensiven Mundhygiene sollte man folgende Dinge probieren:


- antibakterielles Mundwasser gegen Karies, Paradontose, Zahnbelag und Zahnstein benutzen, denn damit bekämpft man Aktiv die Bakterien
- Zahnseide benutzen
- regelmäßig die Zähne putzen
- Kontrollbesuche beim Zahnarzt machen
- professionelle Zahnreinigung
- gesunde Ernährung
- möglichst Rauchen vermeiden, denn dadurch wird das Zahnfleisch weniger gut durchblutet

Prävention ist die beste Medizin: Es erst gar nicht zum Zahnfleischrückgang kommen lassen

Auch wenn es eigentlich naheliegend erscheint, bemerken viele Patienten das Problem erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Klassische Karies- und Parodontitis-Präventionsmaßnahmen verhindern freiliegende Zahnhälse auch im hohen Alter. Ein regelmäßiges, gründliches Zähneputzen gehört genauso dazu wie ein jährlicher Vorsorge-Checkup beim Zahnarzt.

Interdentalbürste

Eine Interdentalbürste richtig anwenden

Lateiner unter uns dürfte sofort klar sein, welche Funktion eine Interdentalbürste hat. Denn das Wort interdental bedeutet übersetzt so viel, wie „zwischen den Zähnen“. Bei einer Interdentalbürste handelt es sich folgerichtig um ein Pflegeutensil, mit der man sich die Zahnzwischenräume säubert. Man putzt demnach im Besonderen Stellen, an die man mit einer konventionellen Zahnbürste nicht so leicht hingelangt. Eine Interdentalbürste erfüllt somit die gleiche Funktion wie Zahnseide. Im Folgenden gibt Ihnen die Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen einen kurzen Überblick darüber, warum das Nutzen einer Interdentalbürste von Vorteil ist und wie Sie eine Interdentalbürste richtig anwenden. Bei Rückfragen steht Ihnen Ihr Zahnarzt in Bonn natürlich sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite. 

» Fordern Sie hier mehr Informationen zur Verwendung von Interdentalbürsten an

Welche Gründe sprechen für die Nutzung einer Interdentalbürste?

Auch wenn Sie mehrmals täglich Zähne putzen und auf eine angemessene Zahnhygiene achten, gibt es Stellen im Mund, an die Sie mit einer gewöhnlichen Zahnbürste nicht einfach herankommen. Die Zahnzwischenräume sind dabei an erster Stelle zu nennen. Genauso betroffen sind Träger fester Zahnspangen, deren Drähte ebenso nur schwerlich zu säubern sind. Wenn dies der Fall ist oder die Zahnzwischenräume nur unzureichend geputzt werden, bleiben Bakterien zurück, die sich beispielsweise aus Essensresten bilden. In der Folge bildet sich Plaque – Zahnbelag – der zu Karies, Parodontose und schlimmstenfalls – bei Nichtbehandlung durch den Zahnarzt – zum Verlust des Zahnes führen kann. Eine Interdentalbürste hilft prophylaktisch, dies zu verhindern. 

Wie genau soll ich eine Interdentalbürste anwenden?

Ganz allgemein formuliert ist eine Interdentalbürste ein effektives Hilfsmittel, um die tägliche Zahnhygiene abzurunden, da sie die Bildung von Plaque verhindert. Das gilt natürlich nur, wenn Sie die Interdentalbürste auch richtig anwenden. 

Zunächst einmal sollten Sie sich das richtige Modell einer Interdentalbürste aussuchen, denn es gibt verschiedene Hersteller, Größen und Formen. Abhängig ist die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Interdentalbürstchen nicht zuletzt von der individuellen Beschaffenheit des jeweiligen Mundes oder der Größe Ihrer Zahnzwischenräume. Ihre Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen berät Sie bei der Auswahl der für Sie besten Interdentalbürste selbstverständlich gerne. 

Die eigentliche Anwendung einer Interdentalbürste erfordert das Bestehen ausreichend großer Zahnzwischenräume sowie ein behutsames Vorgehen, da es ansonsten zu Blutungen kommen kann, die mit Schmerzen verbunden sind. Idealerweise erfolgt der Einsatz der Interdentalbürste mindestens einmal pro Tag zum Beispiel nach dem eigentlichen Säubern der Zähne mit herkömmlicher oder elektrischer Zahnbürste, zum Beispiel vor dem Schlafen gehen. Wenn Sie die Interdentalbürste anwenden, benötigen Sie dafür keine Zahnpasta. Bewegen Sie das Interdentalbürstchen einfach zwischen den Zahnzwischenräumen hin und her und spülen Sie anschließend Ihren Mund mit Wasser aus. 

Pflege der Interdentalbürsten

Wichtig ist, dass Sie das Interdentalbürstchen nach der täglichen Nutzung säubern. Ebenso gilt es, die Interdentalbürste in regelmäßigen Abständen – spätestens alle zwei Wochen oder schon früher, wenn Sie sehen, dass diese sich abgenutzt hat – auszutauschen. 

Bei Rückfragen rund um die Verwendung des Interdentalbürstchens steht Ihnen die Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen – Ihr Zahnarzt in Bonn – sehr gerne zur Verfügung.

Jetzt Kontakt aufnehmen! 

 

Nuckelkaries

Neue Studien belegen, dass Karies bei Kindern ab dem zweiten Lebensjahr massiv zunimmt. Doch nur zehn Prozent der Zweijährigen und rund zwanzig Prozent der Dreijährigen sind wegen der Milchzahnkaries bei einem Zahnarzt in Behandlung. Der Grund für die hohe Zahl der Kariesfälle sind Fläschchen mit reinem oder verdünntem Saft oder Milch die mit ins Bett gegeben werden, damit die Kinder schneller und ruhiger einschlafen. Ein weiterer Verursacher für Nuckelkaries ist Eistee, der für die Milchzähne zu sauer und zudem stark gesüßt ist. Alle genannten Getränke sind gute Nährmedien für Kariesbakterien und fördern Nuckelkaries beziehungsweise den sogenannten Flaschen-Sauger-Karies. 

Nuckelkaries und Flaschen-Sauger-Karies

Die sogenannte Nuckelkaries oder Flaschen-Sauger-Karies beginnt an der Innenseite der sichtbaren Frontzähne. Werden die Zähne nicht behandelt, verfärben sie sich beim Nuckelkaries dunkelbraun und können abbrechen. Werden die Kinder zu spät behandelt, können nur noch die Wurzelreste entfernt werden. Erst ab dem vierten Lebensjahr ist eine kindgerechte Zahnprothese möglich. Zu früher Milchzahnverlust, beispielsweise durch Nuckelkaries, kann zu erheblichen Folgeschäden führen wie zum Beispiel: Einengen der Platzverhältnisse für die später kommenden bleibenden Zähne, Störungen im Kieferwachstum, Störungen der Sprachentwicklung, Fehlfunktionen von Zunge und oder Wangenmuskulatur. Solche Probleme können dann nur durch aufwendige kieferorthopädische oder logopädische Heil-Maßnahmen behandelt werden.

Sie sollten also auch schon möglichst früh mit ihren Kleinkindern regelmäßig ihren Zahnarzt besuchen.

» Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

Zahnschutz beim Sport

Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist seit Jahren ein deutlicher Anstieg von Zahnverletzungen zu verzeichnen. Ungefähr die Hälfte der Kinder erleidet Zahntraumen oder Zahnverletzungen, bevor sie die Schule verlassen. Zahnverletzungen beim Sport kommen dabei sehr häufig vor - genau deshalb ist Zahnschutz beim Sport so wichtig!

Erste-Hilfe bei Zahnverletzungen

Damit sind Zahnverletzungen die drittgrößte Gefahr für die Zahngesundheit in Deutschland. Am besten ist es, wenn man seine Zähne mit einem professionellen Zahnschutz vor Verletzungen bewahrt. Ist dennoch ein Zahn beschädigt oder gar herausgeschlagen worden, muss sofort ein Zahnarzt aufgesucht werden. Grundsätzlich können ausgeschlagene Zähne zurückgepflanzt werden und wieder normal einwachsen. Allerdings darf ein Zahn nicht mehr als 20-30 Minuten trocken sein. Am besten bewahrt man einen ausgeschlagenen Zahn in einer Zahnrettungsbox auf, so erhöht man die Chance auf eine erfolgreiche Rettung des Zahnes. Grundsätzlich gilt bei Zahnverletzungen, sofort zum Zahnarzt.

Zahnverletzungen beim Sport

Für die meisten Menschen ist es heutzutage selbstverständlich beim Fahrradfahren oder Inlineskaten einen Helm zu tragen. Ein Schutzhelm schützt ihren empfindlichen Kopf beim Sport und wer schützt eigentlich ihre Zähne? Ein verlorener Zahn wächst nicht mehr nach und muss ersetzt werden, solch ein Verlust lässt sich vermeiden. Schützen Sie sich und ihre Kinder mit einem Mundschutz, die Sie beispielsweise von uns – Ihrer Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen – erhalten. Auch die Stiftung Warentest empfiehlt hierzu einen professionellen Zahnschutz von ihrem Zahnarzt.

Knirscherschiene – Zahnschiene gegen Knirschen

Unsere Zähne dienen primär dem Zweck, die Nahrung, die wir zum Überleben brauchen, zu verkleinern, um sie anschließend leichter schlucken zu können. Daneben nutzen wir unsere Kauwerkzeuge aber zusätzlich noch zu anderen weniger konstruktiven Dingen, die negative Konsequenzen auf unsere Zahngesundheit haben. Eines davon ist das meist unterbewusste Zusammenpressen der Zähne, welches der Mediziner Bruxismus und der Volksmund Zähneknirschen nennt. Eine Knirscherschiene, die Sie beispielsweise von uns – Ihrer Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen – erhalten, hilft, dieses Problem wieder in den Griff zu bekommen.

Aus welchen Gründen entsteht Bruxismus?

Es gibt viele mögliche Ursachen, warum Menschen mit den Zähnen knirschen. Zunächst sind körperliche Faktoren, wie beispielsweise eine Fehlstellung des Ober- und/oder Unterkiefers, zu nennen. Viel häufiger allerdings hat Bruxismus seelische Entstehungsgründe. So verarbeiten wir durch das Zähneknirschen emotionale Belastungen, die dafür sorgen, dass wir im Schlaf nicht richtig regenerieren, was sich auch dadurch äußert, dass der Kiefer beim Aufwachen schmerzt.

Wie hilft eine Knirscherschiene gegen Bruxismus?

Das größte Problem mit dem Bruxismus ist das folgende: Durch das ständige übrigens nicht nur nachts, sondern auch tagsüber stattfindende Knirschen belasten wir unsere Zähne und Kaumuskulatur mehr, als das beispielsweise beim Essen der Fall ist. Die Folgen: Zähne können dadurch über einen längeren Zeitraum hinweg brechen, es kann sich eine Fehlstellung des Kiefers herausbilden, das Zahnfleisch wird nur unzureichend durchblutet, Nackenverspannungen entstehen, die zu heftigen Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen oder Tinnitus führen können. Kurz zusammengefasst: Gesundheitliche Gründe, die für das Bekämpfen des Zähneknirschens sprechen, gibt es viele. Methoden dies zu erreichen ebenso. Eine sehr Zielführende ist das Tragen einer Knirscherschiene. Diese verhindert zwar nicht den Drang, sich die Zähne aufeinanderpressen zu wollen. Die Knirscherschiene stellt allerdings sicher, dass sich Unter- und Oberkiefer nicht mehr verzahnen, also sich nicht mehr direkt berühren. So sorgt die Knirscherschiene dafür, dass sich die involvierten Muskeln und Gelenke des Kiefers sowie die Zähne aufeinander abstimmen. Auf diese Weise trägt die Knirscherschiene zu einer Entspannung der Situation bei, weil sich die Zähne beispielsweise nicht mehr so schnell abnutzen.

Wie sieht eine Zahnschiene gegen Knirschen aus und was ist der Unterschied zu einer Jig Schiene?

Eine Knirscherschiene ist – wie die Jig Schiene übrigens ebenfalls – eine sogenannte Aufbiss-Schiene, die für die gesamten Zähne des Oberkiefers gefertigt, in der Regel durchsichtig und nur wenige Millimeter dick ist. Beide sind meist aus Kunststoff gefertigt und sollen allen voran nachts getragen werden. Sie dienen dem Ziel, das Kausystem zu entlasten und somit das Knirschen der Zähne zu verhindern. Bei der Jig Schiene bedeckt ein zusätzlicher Aufbiss – der namensgebende Jig – die oberen mittleren Schneidezähne.

Professionelle Knirscherschiene bei Ihrem Zahnarzt in Bonn anfertigen lassen

Die vielfältigen Probleme vom Bruxismus lassen sich in der Praxis effektiv verhindern, indem eine Knirscherschiene individuell zu Ihrem Gebiss angefertigt wird. Sinnvoll ist das unter anderem dann, wenn Betroffene bereits von Dritten auf das Knirschen der Zähne hingewiesen wurden oder sich bei einer zahnärztlichen Untersuchung prägnante Merkmale an den Zähnen hierfür feststellen lassen. Sekundär können dadurch sogar weitere Symptome behandelt werden. Es ist keine Seltenheit, dass "Zähneknirscher" häufiger über Kopfschmerzen, Verspannungen oder Schmerzen im Kiefer klagen. All das kann durch die knirschende Tätigkeit und die daraus folgenden Belastungen ausgelöst werden.

Als Ihr Zahnarzt des Vertrauens werden wir die benötigte Knirscherschiene spezifisch für Ihr Gebiss und die Zähne anfertigen lassen. Das ist wichtig, denn solch eine Aufbissschiene muss perfekt passen, um nicht unnötig einzuschränken, sich weiterhin angenehm anzufühlen und die eingangs erwähnten Begleiterscheinungen des Zähneknirschens zu unterbinden. Der Sinn hinter solch einer Schiene ist im Übrigen nicht, dass das Knirschen der Zähne dadurch plötzlich aufhört. Es ist durchaus denkbar und zu erwarten, dass Sie weiterhin, mit Hinblick auf die ausgeführten Bewegungen, im Schlaf oder unter Stress mit den Zähnen knirschen wollen.

Die Knirscherschiene versteht sich viel mehr als eine zusätzliche "Schutzwand". Selbst wenn Sie knirschen, werden schädliche Folgen an den Zähnen und am Kiefergelenk so vermieden. Wenn Sie sich selbst nicht sicher sind, ob Sie eine Zahnschiene gegen Knirschen oder eine Jig Schiene brauchen, treten Sie am besten mit uns, der Praxiskooperation Dr. Thomas Petersen – Ihrem Zahnarzt in Bonn, in Kontakt. Wir beraten Sie gerne.

Das Bonusheft – regelmäßig zum Zahnarzt

Gemäß § 22 SGB V müssen alle gesetzlich Versicherten einen Nachweis des regelmäßigen Zahnarztbesuches führen, das sogenannte Bonusheft. Im Bonusheft wird das Datum des jährlichen Zahnarztbesuches festgehalten. Es gibt gute Gründe, warum jeder regelmäßig etwas für die Gesunderhaltung seiner Zähne tun sollte. Zunächst vermindern regelmäßige Zahnarztbesuche das Risiko das größere Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen, oder sogar Zahnarzt, nötig werden. Sollte es jedoch trotzdem notwendig werden, gewährt die Krankenkasse einen maximalen Zuschuss zu den Kosten für Zahnersatz.

Wie funktioniert das Bonusheft für Zahnarzt und Krankenkasse?

Im Bonusheft wird die jährliche Vorsorgeuntersuchung eingetragen und mit Stempel und Unterschrift bestätigt. Nach gültiger Rechtslage bekommt ein Patient mit regelmäßig geführtem Bonusheft zum normalen Zuschuss seiner Krankenkasse einen Bonus. Nur gelegentliches Kontrollieren reicht aber nicht, nur jährliche Untersuchungen beim Zahnarzt über einen Zeitraum von fünf Jahren lückenlos nachgewiesen werden, erhöht sich der Festzuschuss zum Zahnersatz, und zwar um 20 Prozent. Können diese Kontrolluntersuchungen sogar über einen Zeitraum von 10 Jahren nachgewiesen werden, wird der Zuschuss der Krankenkasse um insgesamt 30 Prozent erhöht. Niemand ist verpflichtet ein Bonusheft zu führen. Der Anreiz ein lückenloses Heft zu besitzen kann jedoch dafür sorgen regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen. Vorsorgeuntersuchungen mindestens einmal im Jahr unterstützen Sie dabei, Ihre Zahngesundheit langfristig aufrechtzuerhalten. Sollte jedoch in einem Jahr kein Zahnarztbesuch stattgefunden haben, muss der Bonus komplett neu erarbeitet werden. Auf Wunsch werden wir Sie jedoch gerne an Ihre regelmäßige Kontrolluntersuchung erinnern.

Bonusheft verloren – was tun?

Sollten Sie das Bonusheft verloren haben, kann Ihre Hauszahnarztpraxis die vergangenen Kontrolluntersuchungen nachtragen. Steht ein Zahnarztwechsel an, verliert das Bonusheft natürlich nicht seine Gültigkeit. Der neue Zahnarzt kann die notwendigen Einträge fortsetzen oder er stellt dem neuen Patienten ein weiteres Bonusheft aus. In diesem Fall darf das „alte" Bonusheft nicht in den Papierkorb wandern. Es ist zusammen mit dem 2. Heft bei einer vorgesehenen prothetischen Behandlung der Krankenkasse vorzulegen.

» Sie haben weitere Fragen zum Bonusheft? Kontaktieren Sie uns hier!

Tipps für die richtige Zahnpflege (Teil 3)

Kurzfilme für Angehörige von Pflegebedürftigen

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) bieten mit zwölf neuen Videos Unterstützung bei der Versorgung von Pflegebedürftigen und
Menschen mit Behinderung. Zahnarztpraxen und soziale Einrichtungen wurden eingeladen, die Filme auf ihren Homepages einzubinden und ihre Patienten auf dieses Angebot hinzuweisen. Zu finden sind diese Videos bei YouTube, Stichwort Bundeszahnärztekammer.

Korrekte Anwendung von Haftcreme

Dass eine Prothese fest sitzen muss, um gut sprechen und essen zu können, und dass lockere Prothesen häufig unangenehme Druckstellen verursachen, betont dieser Film. Zudem gibt es praktische Tricks zum Reinigen von Prothesen und zum Auftragen von Haftcreme.

 

Mundpflege bei Menschen mit Behinderung

Dieses Video erläutert, warum und vor allem wie Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung bei der Zahn- und Mundpflege unterstützt werden sollten. Was dabei beachtet werden sollte und welche Techniken geeignet sind.

Inspektion der Mundhöhle

Wie kann man als Pflegender Entzündungen im Mund entdecken, die Schmerzen verursachen und in der Folge die Lebensqualität einschränken? Betont wird die Bedeutung der Inspektion der Mundhöhle – Zähne, Zahnfleisch, Zunge und Rachen – bei Pflegebedürftigen oder Menschen mit Behinderung.

Zahngesunde Ernährung im Alter

Warum ein aktives Kauen der Nahrung wichtig ist für ein gesundes Altern und einen guten Speichelfluss. Und mit welchen Lebensmitteln man letzteren besonders anregen kann, erfahren pflegende Angehörige oder Pflegepersonal im zwölften und letzten Videofilm.

Quelle: zm 106, Nr. 14 A, 16.7.2016, (1612)

 

Tipps für die richtige Zahnpflege (Teil 2)

Kurzfilme für Angehörige von Pflegebedürftigen

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) bieten mit zwölf neuen Videos Unterstützung bei der Versorgung von Pflegebedürftigen und
Menschen mit Behinderung. Zahnarztpraxen und soziale Einrichtungen wurden eingeladen, die Filme auf ihren Homepages einzubinden und ihre Patienten auf dieses Angebot hinzuweisen. Zu finden sind diese Videos bei YouTube, Stichwort Bundeszahnärztekammer.

Mundpflege konkret - Reinigung und Befeuchtung der Mundschleimhaut

Dieser Film fokussiert das – bei Pflegebedürftigen weit verbreitete – Problem der Mundtrockenheit. Er erklärt, wie wichtig eine feuchte Mundschleimhaut ist, um kauen, schlucken und sprechen zu können, und empfiehlt eine regelmäßige Befeuchtung mit durchtränkten Mulltupfern oder das Lutschen von Eiswürfeln.

 

Mundpflege bei pflegebedürftigen Senioren

In diesem Video wird erklärt, wie Zahnbürsten mit einem größeren, robusten Griff Senioren das Zähneputzen erleichtern. Zudem werden Pflegenden konkrete Tipps und Handgriffe für die richtige Mundpflege bei pflegebedürftigen Personen gezeigt.

Prothesen richtig ein- und ausgliedern.

Wie gliedert man Teil- oder Vollprothesen richtig ein und aus? Was Angehörige und das Pflegepersonal beim Herausnehmen von Zahnersatz beachten sollten, um zum Beispiel einen Prothesenbruch zu vermeiden, zeigt dieses Video.

Prothesen richtig reinigen.

Dieser Film erinnert pflegende Angehörige und das Pflegepersonal daran, dass herausnehmbarer Zahnersatz – genauso wie echte Zähne – zweimal am Tag gereinigt werden sollte. Und zeigt, wie es funktioniert. 

Quelle: zm 106, Nr. 14 A, 16.7.2016, (1612)

 

Tipps für die richtige Zahnpflege (Teil 1)

Kurzfilme für Angehörige von Pflegebedürftigen

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) bieten mit zwölf neuen Videos Unterstützung bei der Versorgung von Pflegebedürftigen und
Menschen mit Behinderung. Zahnarztpraxen und soziale Einrichtungen wurden eingeladen, die Filme auf ihren Homepages einzubinden und ihre Patienten auf dieses Angebot hinzuweisen. Zu finden sind diese Videos bei YouTube, Stichwort Bundeszahnärztekammer.

Risikofaktoren für die Mundgesundheit

Der erste Film schildert die  Auswirkungen von schlecht gepflegten Zähnen auf den allgemeinen Gesundheitszustand. Thematisiert werden Risikofaktoren wie Plaque, Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.

 

Mundgesundheit bedeutet Lebensqualität

Das zweite Video zeigt, wie Zahnschmerzen oder schlecht sitzender Zahnersatz die Lebensqualität einschränken. Deutlich wird, wie bedeutsam eine gründliche Mundhygiene und ein ausreichender Speichelfluss bei alternden Menschen sind.

 

Gezielt Erkrankungen vorbeugen

Dieser Film gibt Tipps, wie man auch im Alter gezielt Erkrankungen vorbeugen kann. Erklärt wird, dass eine ausgewogene Ernährung und kräftiges Kauen fester Nahrung genauso dazugehören wie die Putztechnik KAI und eine gründliche Zahnzwischenraumreinigung – insbesondere bei freiliegenden Zahnhälsen.

Zahnpflege konkret - Anwendung von Medikamententrägern

Kunststoffschienen  können  dabei  helfen,  dass Medikamente im Mund gut wirken. Wie man sie anwendet, erfahren Pflegende in diesem Film.

Quelle: zm 106, Nr. 14 A, 16.7.2016, (1612)

 

Wurzelspitzenresektion

Wann ist eine Wurzelspitzenresektion nötig?

Entzündungen des inneren Weichgewebeanteils des Zahnes (der sog. Zahnpulpa) sind eine der häufigsten Ursachen von Zahnschmerzen. Die Entzündungen entstehen durch die Ausbreitung einer Karies und das damit verbundene Vordringen von Bakterien in den Innenraum des Zahnes. In vielen Fällen können diese Entzündungen durch eine professionelle Wurzelbehandlung (sog. Endodontische Behandlung) geheilt werden. Dabei wird das entzündete Gewebe entfernt, der Innenraum des Zahnes gereinigt und der verbleibende Hohlraum versiegelt.

Probleme entstehen, wenn eine Entzündung des Zahninneren auf die Umgebung der Wurzelspitze übergreift. In solchen Fällen kann es zu einer Ausbreitung der Infektion in den Knochen, aber auch zu schweren Abszessen im Gesicht und am Hals kommen. Bei einer Wurzelspitzenresektion werden die infizierte Wurzelspitze und das umgebende Entzündungsgewebe in einem kleinen operativen Eingriff entfernt, um solchen Krankheitsbildern vorzubeugen.

Sah man früher bei jeder Entzündung der Wurzelumgebung die Notwendigkeit einer chirurgischen Sanierung, so weiß man heute, dass ein großer Teil dieser Entzündungen auch durch eine sorgfältige Wurzelbehandlung im Laufe der Zeit ausgeheilt werden kann.

Weil Zahnkaries über 90% der europäischen Bevölkerung betrifft, erleiden viele Menschen früher oder später eine Wurzelentzündung und müssen sich dann häufig mit der Entscheidung zwischen einer Wurzelbehandlung und einer Wurzelspitzenresektion auseinandersetzen. Die Wahl zwischen diesen beiden Alternativen sollte in enger Absprache mit Ihrem Zahnarzt erfolgen.


Wie verläuft eine Wurzelspitzenresektion? Wie ist der Heilungsverlauf nach einer Wurzelspitzenresektion?

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Zunächst werden das Zahnfleisch und die Knochenhaut durchtrennt. Dann schiebt man das bedeckende Weichgewebe soweit vom Knochen, bis der Knochen frei zugänglich ist. Mit speziellen Knochenfräsen und unter sorgfältiger Kühlung erfolgt nun die Abtragung des Knochens im Bereich der Wurzelspitze, bis diese und das entzündlich veränderte Gewebe gut zu sehen sind. Mit einer Fräse kürzt man die Wurzelspitze um zwei bis drei Millimeter, um die verästelten Ausläufer des Wurzelkanales im Bereich der Wurzelspitze möglichst vollständig zu entfernen. Selten ist eine stärkere Kürzung notwendig.

Danach wird der Wurzelkanal von der Zahnkrone her erweitert, desinfiziert und getrocknet. Anschließend wird der Wurzelkanal verfüllt. In wenigen Fällen ist der Zugang zur Wurzel von der Zahnkrone aus nicht möglich. Spezielle Instrumente erlauben dann auch eine Füllung von der Wurzelspitze her.

Nach Entfernung des Entzündungsgewebes und sorgfältiger Säuberung der Knochenhöhle klappt der Zahnarzt das Weichgewebe wieder zurück und vernäht es. Eine Röntgenaufnahme beendet den Eingriff und ermöglicht eine nochmalige Begutachtung der Wurzelfüllung und der erfolgten Resektion. Zum Ende des Eingriffes erhält die Zahnkrone einen provisorischen Verschluss, der nach der Wundheilung durch eine endgültige Füllung ersetzt wird. So wird der Heilungsverlauf nach der Wurzelspitzenresektion zusätzlich gewährleistet.


Wie ist der Heilungsverlauf nach einer Wurzelspitzenresektion?

Um einen optimalen Heilungsverlauf nach einer Wurzelspitzenresektion zu gewährleisten, sollten Sie nach der Operation ein paar Verhaltensregeln beachten: Kleinere Schwellungen können Folge einer Wurzelspitzenresektion sein. Um deren Auftreten zu minimieren, ist es ratsam, den operierten Bereich beim Putzen der Zähne zunächst auszusparen und anstelle dessen lieber auf geeignete Mundspülungen zurückzugreifen. Falls eine Schwellung dennoch einmal vorkommt, können Sie einen am besten in ein Handtuch gewickelten Kühl-Akku zur Linderung nutzen. Dies ist nämlich nicht nur eine gute Prophylaxe gegen Schwellungen, sondern beugt auch Nachblutungen vor.

Mit der Aufnahme von Essen sollten Sie Sie nach der Wurzelspitzenresektion so lange warten, bis die örtliche Betäubung nachgelassen hat, da Sie sich ansonsten unbewusst verletzen könnten. Wasser trinken können Sie hingegen schon früher wieder. Achten Sie als Vorsichtsmaßnahme lediglich darauf, dass die Flüssigkeit über diejenige Seite fließt, die von der Operation nicht betroffen war.

Das Konsumieren von Alkohol oder der Genuss von Zigaretten ist für die Wundheilung demgegenüber kontraproduktiv. Unterlassen Sie dies daher besser!

Große körperliche Anstrengungen sind nach einer Wurzelspitzenresektion ebenso zu vermeiden.

Das gilt für die ersten Tage nach dem Eingriff im Besonderen. Daher sollte zum Beispiel auf sportliche Betätigung oder übermäßige Sonneneinstrahlung verzichtet werden. Die Nähte nach der Wurzelspitzenresektion können nach sieben bis zehn Tagen entfernt werden, da die Weichgewebswunde bis dahin in der Regel verheilt ist. Um die Heilung im Bereich des Knochens zu überprüfen, sollte nach drei bis sechs Monaten eine abermalige Röntgenkontrolle erfolgen. 

» Fordern Sie hier mehr Informationen zum Thema Wurzelspitzenresektion an

Fissurenversiegelung

Karies gehört nach wie vor zu den häufigsten Erkrankungen der Bevölkerung. Besonders gefährdet sind hierbei die Kauflächen der großen bleibenden Backenzähne (Molaren) in den Jahren unmittelbar nach dem ZahndurchAssistenz bei einer Fissurenversiegelungbruch. Diese Zähne weisen ganz besonders viele sogenannte Fissuren auf. Als Fissur bezeichnet man die Grübchen im Kauflächenrelief der Seitenzähne. Die Zähne weisen in der Regel eine Hauptfissur auf, die in Längsrichtung verläuft und deswegen Längsfissur genannt wird. Analog dazu bezeichnet man die vielen kleineren quer verlaufenden Fissuren als Querfissuren. Da diese Fissuren schwer zu reinigen sind, ist zur Prävention von Karies eine Fissurenversiegelung sinnvoll.
Die präventive Versiegelung (Fissurenversiegelung) soll davor schützen, dass sich Speisereste in den Vertiefungen des Zahnes festsetzen, dort schlecht mit der Zahnbürste entfernt werden und auf der Zahnoberfläche befindliche kariöse Bakterien Nährstoffe zur Säureproduktion liefern. Als Versiegelungsmaterial bei der Fissurenversiegelung haben sich lichthärtende dünn fließende Kompositmaterialien auf Acrylatbasis (Kunststoffe) bewährt, denen teilweise Füllstoffe zugesetzt werden, von denen wiederum einige Fluoride freisetzen, die die Entstehung von Karies hemmen sollen. 

Effektivität einer Fissurenversiegelung als Zahnversiegelung

Die Effektivität hängt von der adäquaten Verarbeitung ab. Wasserzutritt und falsches Dimensionieren der Versiegelung führt zu fehlerhaften Versiegelungen und sind dann nicht mehr als präventive Maßnahme zu werten. Gehen Fissurenversiegelungen verloren, was durch Abnutzungserscheinungen durchaus denkbar ist, fehlt dann auch der gewollte Schutz. Durch regelmäßige Kontrollen bei der Routineuntersuchung können Fehlstellen entdeckt und wieder neu versiegelt werden. Dadurch ist diese Art der  Kariesprävention bei intakter, adäquater Fissurenversiegelung ein sicherer Weg. Die Versiegelung muss regelmäßig im Rahmen der Individualprophylaxe auf Intaktheit überprüft werden. Bei Beschädigungen ist sie instandzusetzen oder zu erneuern. Eine Zahnversiegelung kann die allgemeinen Prophylaxemaßnahmen, wie Fluoridierung, zahngesunde Ernährung und häusliche Mundhygiene, in keinem Fall ersetzen, da durch die Versiegelung nur die Fissuren geschützt werden, jedoch nicht die übrige Zahnoberfläche. Eine Untersuchung stellte eine Kariesreduktion von 95 % über 10 Jahre fest, für den Fall, dass jedes Jahr 2–4 % der Versiegelungen repariert werden.

Protrusionsschiene

Bei einer Protrusionsschiene (von lat. protrusio „Vorschieben, Fortstoßen“) handelt es sich um ein einstellbares Schienensystem zur Therapie des Schnarchens. In diesem Zusammenhang wird auch von der „Schnarcher-Schiene“ gesprochen.

Protrusionsschiene gegen Schnarchen

Im Zusammenhang mit dem Schlaf gibt es über 70 Erkrankungen. Sie werden folgerichtig als "schlafbezogene Atmungsstörungen" (SBAS) bezeichnet. Zu den wichtigsten schlafbezogenen Atmungsstörungen gehören das primäre Schnarchen (PS) und die obstruktive Schlafapnoe (OSA). Sie führen zu einem nicht erholsamen Schlaf mit morgendlicher Abgeschlagenheit. Diese Patienten sind im besonderen Maße einschlaf- und auch unfallgefährdet, im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz.

Es gibt mehrere schlafbezogene Erkrankungen, die gerade durch zahnärztliche Methoden sehr gut zu therapieren sind. Dies sind:

  • ·         das reine Schnarchen (ohne gehäufte Atemaussetzer)
  • ·         das sogenannte obstruktive Schnarchen (eine Vorstufe zur eigentlichen obstruktiven Schlafapnoe)
  • ·         die obstruktive Schlafapnoe (mit gehäuften Atemaussetzern und Schnarchen)
  • ·         der Bruxismus

Das reine Schnarchen wird häufig unterschätzt. Das Schnarchen hat nicht nur häufig psycho-soziale Folgen, wie dem "Auswandern" des Schlafpartners aus dem Schlafzimmer, mit nachfolgenden Ehe- und Beziehungsproblemen. Sondern ausgeprägtes Schnarchen führt zu Schlafstörungen und Schädigungen des Gehörs, auch beim Schlafpartner. In epidemiologischen Studien hat sich gezeigt, dass Personen, die unter unbehandeltem obstruktivem Schnarchen leiden, ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Bluthochdruck (Hypertonie), Schlaganfall und Herzinfarkt haben. Es gibt starke Hinweise darauf, dass ausgeprägtes Schnarchen über die Vibrationen zu einer lokalen Neuropathie (Erkrankungen des peripheren Nervensystems) führen kann, die ihrerseits wiederum gesundheitlichen Probleme verstärken kann.

Schnarcher-Schiene (Protrusionsschiene) im Einsatz

Eine Kiefer-Protrusionsschiene hält den Unterkiefer im Schlaf in einer festen Lage, sodass die Zunge nicht zurückfallen und die Atemwege blockieren kann. Die meisten Patienten kommen mit der Protrusionsschiene gut zurecht, und der Wirkungsgrad ist hoch. Protrusionsschienen erreichen, dass der Unterkiefer über Nacht in einer vorgeschobenen Position gebracht und dort gehalten wird. Auf diese Weise werden auch die Zunge und alle anhängenden Gewebe vorverlagert und zusätzlich eine vorteilhafte Muskelspannung erzeugt. Das bewirkt insgesamt die Erweiterung des hinteren Zungenraumes und einen nachhaltigen Effekt auf die Durchgängigkeit der Atemwege. Dieser Schieneneffekt auf das obstruktive Schnarchen stellt sich sehr regelmäßig ein. Bei leichten bis mittelgradigen Apnoe-Fällen oder generell bei Patienten, die diese Geräte nicht verkraften, kann dann auf eine Überdruckbeatmung verzichtet werden.

Eine genaue Diagnose und Beratung, ob eine Schnarche-Schiene Ihnen helfen kann, erfolgt am besten durch Ihren Hauszahnarzt.

Weisheitszähne

Weisheitszähne, die meisten Menschen in den westlichen Industrieländern entwickeln sie.

Etwa eine Million Weisheitszähne werden jedes Jahr in Deutschland entfernt. Es ist eine der häufigsten Operationen in der Zahnmedizin. Im Gebiss des modernen Menschen gibt es ein nur ungenügendes Platzangebot im Kieferknochen, was vor allem einen gesunden Durchbruch der Weisheitszähne stört. Die Weisheitszähne werden auch die dritten Molaren oder Dens serotinus bezeichnet. Meistens ist bereits im Rahmen der normal zahnärztlichen Vorsorge der Bedarf der Entfernung der noch im Kiefer „impaktierten“ Zähne abzusehen. Sollten die Zähne im Knochen verbleiben,  kann es insbesondere im Unterkiefer zu Problemen kommen. Die Notwendigkeit einer operativen Weisheitszahnentfernung ist gegen die möglichen Risiken abzuwägen, das gilt insbesondere, wenn der Betroffene bislang keine Beschwerden hatte. Eine Abwägung die Sie am besten mit ihrem Hauszahnarzt treffen sollten. Weil eine vorbeugende Entfernung von symptomlosen Weisheitszähnen ein Wahleingriff ist, sollten Sie sich besonders gut über die möglichen Risiken mit Ihrem Zahnarzt beraten. Als Entscheidungshilfe dient ein sogenanntes Übersichtsröntgenbild (Orthopantomogramm), auf dem der ganze Kiefer zu sehen ist. Damit kann Ihr Hauszahnarzt auch erkennen, wie kompliziert ein Eingriff wäre. Übersteigt der nötige Eingriff die Möglichkeiten Ihrer Praxis, wird Ihr Zahnarzt Sie an einen niedergelassenen Kieferchirurgen oder an die örtliche Zahnklinik überweisen.

Probleme mit Weisheitszähnen

Modernste Technik für Ihre Weisheitszahn-OPWeisheitszähne, die im Kiefer bleiben, können Probleme verursachen: Insbesondere wenn der Zahn nur teilweise herauswächst, ist er schwer zu reinigen, was Infektionen verursachen kann. Zudem kann es zu Karies oder Parodontitis kommen oder zu Zahnfehlstellungen oder Zahnwurzelschäden. Zysten gehören ebenfalls zu den gefürchteten Komplikationen, denn diese flüssigkeitsgefüllten Hohlräume wachsen oft unbemerkt und schädigen das umliegende Gewebe, also auch den Kieferknochen.

Die Weisheitszahn-Entfernung

Die Weisheitszahn-Entfernung wird je nach anatomischer Situation und dem damit erzwungenen Ausmaß der operativen Behandlung in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt. Die operative Entfernung beginnt meist mit einem Schnitt auf dem Kieferkamm. Nachdem der Knochen beziehungsweise der Zahn ganz oder teilweise durch ein Wegklappen des Zahnfleisches freigelegt worden ist, wird erforderlichenfalls der den Zahn bedeckende Knochen mittels einer Knochenfräse (Lindemannfräse) unter Kühlung mit einer physiologischen Kochsalzlösung weggefräst. Die Öffnung muss so groß sein, dass der Zahn hindurch passt. Wenn der Zahn sehr fest im Kiefer verankert ist, der Zahn im Kiefer verlagert ist oder die Extraktionsöffnung zu klein ist, kann es notwendig sein, den Zahn vor seiner Entfernung im Kiefer durchzutrennen. Die entstandene Wunde wird durch chirurgische Nähte verschlossen.

Risiken bei der Entfernung der Weisheitszähne

Zu den Risiken einer Weisheitszahnentfernung zählen Verletzungen der Unterkiefer-Nerven. Die Folge können dauerhafte Gefühlseinschränkungen in der Lippe oder Zunge sein. Mehrere internationale Studien haben aber gezeigt, dass ein Abwarten häufiger zu Komplikationen sowie Schäden an den benachbarten Zähnen führt. Zudem seien Komplikationen bei prophylaktischer Entfernung seltener als bei einer späteren Entfernung.

Orthomolekulare Medizin

Da die Parodontophathien zu den chronischen Erkrankungen gezählt werden kann, möchten wir auch dem Thema Orthomolekulare Medizin einen Beitrag widmen.

Vor mehr als 30 Jahren fand der zweimalige Nobelpreisträger Linus Pauling heraus, was heute von den meisten Ernährungsexperten bestätigt wird: Ein Mangel an Vitalstoffen führt zu vielen chronischen Erkrankungen, oder begünstigt zumindest deren Entstehung.

Auch heute ist nicht bei jedem Bundesbürger die Ernährung als "vollwertig" anzusehen. Bequemlichkeit, Unwissenheit und eine überreichliche Auswahl an diversem Fast-Food und an Fertiggerichten fragwürdigen Inhaltes können häufig eine ausreichende Versorgung mit allen notwendigen Vitalstoffen nicht gewährleisten. Die beste Präventionsmaßnahme zur Verhütung chronischer Erkrankungen wäre demzufolge, unsere Nahrung durch Nahrungsergänzung vollwertig zu machen und so die sonst fehlenden Vitalstoffe zuzuführen.

Mittlerweile gibt es in der Medizin einen Wissenschaftsbereich der sich ausschließlich mit dieser Thematik beschäftigt. Es ist die „Orthomolekulare Medizin“. 

Die Orthomolekularmedizin ist heute unentbehrlich

  • Krebsprophylaxe
  • Osteoporoseprophylaxe
  • Infarktprophylaxe
  • Parodontalprophylaxe

Nun ist es wenig hilfreich nach dem Motto "Viel hilft viel" zu verfahren und einfach alles an Vitaminpräparaten zu schlucken, was der Markt hergibt, in der Hoffnung potenzielle Mängel bei der eigenen Ernährung damit schon ausgleichen zu können. Dies sei hier auch ausdrücklich nicht empfohlen. Aber es existieren nachweislich Zusammenhänge zwischen zu bemängelnder, einseitiger Ernährung und bestimmten chronischen Erkrankungen. So das zur Unterstützung einer Behandlung gewisser Erkrankungen die Nahrungsergänzung mit den Stoffen, deren Mangel diese spezielle Krankheit bewirkt, dem Heilungsprozess sehr förderlich sein kann.

Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der orthomolekularen Medizin in der Zahnarztpraxis

  • Kollapsbehandlung
  • Mittel zur Schmerz - und Wundheilungsbekämpfung
  • Operationssvorbereitung und Wundheilungsstörungen
  • Mundschleimhautentzündungen und Aphthosen
  • Abzeßbehandlungen
  • Nachblutungsbehandlungen
  • Neuralgien, neuralgiforme Beschwerden
  • Das behandlungsunwillige Kind
  • Unverträglichkeit von Anaesthetika
  • Konstitutionsbehandlung bei Zahn - und Kieferfehlentwicklungen
  • Bekämpfung von Schmerzüberempfindlichkeiten bei sensiblen Patienten
  • Zähneknirschen und Pressen ohne Bißanomalien
  • Komplikationen bei Zahndurchbruch

Jetzt mehr zur orthomolekularen Medizin erfahren!

Distraktionsosteogenese (Verlängerung des Kieferknochens)

Einigen Lesern wird die Distraktionsosteogenese gewiss aus der orthopädischen Chirurgie bekannt sein, bei der diese zum Beispiel zur Verlängerung von Röhrenknochen eingesetzt wird. In diesem Anwendungsbereich trägt die Distraktionsosteogenese (Synonym: Kallusdistraktion) nämlich seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich zur Verlängerung von Extremitätenknochen bei. Insbesondere ist sie nach Verletzungen, Entzündungen oder Traumen hilfreich. Seit etwa 1995 wird die Distraktionsosteogenese auch im Bereich des Gesichtsschädels eingesetzt.

Die Distraktionsosteogenese im Bereich des Gesichtsschädels

Dabei hat sich hierzulande insbesondere die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover mit der Erforschung dieser Technik befasst. Haupteinsatzgebiet der Distraktionsosteogenese war dabei zunächst die schrittweise Verlängerung des Unterkieferknochens, also die horizontale Knochengewinnung. Nach dem schonenden Durchtrennen des Knochens kann dieser mit einer speziellen, von innen oder außen zu bedienenden Apparatur gedehnt werden. Mit dieser Methode lässt sich zum Beispiel ein verkürzter Gesichtsschädelknochen um circa einen Millimeter pro Tag verlängern. Dadurch sind aufwändige Operationen mit Knochentransplantationen, Platten und Schrauben nicht mehr notwendig.

Die Distraktionsosteogenese in der Zahnmedizin

In der Zahnmedizin im Besonderen stellt die Distraktionsosteogenese eine neue minimalinvasive Technik dar, die sehr gewebeschonend arbeitet und dem Ziel dient, den Kieferknochen zu verlängern. Im Rahmen eines kleinen operativen Eingriffs unter örtlicher Betäubung werden Knochenbruchstücke voneinander getrennt und so das Wachstum von Knochen und Gefäßen im Freiraum angeregt.

Wie läuft eine Distraktionsosteogenese in der Zahnmedizin im Konkreten ab?

Vor dem eigentlichen Eingriff wird der Patient im Rahmen eines Gesprächs über die Chancen und Risiken und ggf. alternative Behandlungswege zu einer Distraktionsosteogenese informiert. Entscheidet man sich für eine Distraktionsosteogenese werden zur Vorbereitung Röntgenaufnahmen gemacht.

Während einer Distraktionsosteogenese trennt der Arzt dann ein Knochensegment des Kiefers von seiner Basis ab. Wichtig dabei ist, dass das mobilisierte Segment über das Periost mit dem übrigen Knochen verbunden bleibt. Anschließend wird die Distraktionsschraube am Knochensegment und an der Knochenbasis mittels Mikroschrauben befestigt.

Eine Woche nach der Operation kann mit der Dehnung des Frakturspaltes begonnen werden. Der Patient kann die Schraube selbst bedienen und dehnt den Spalt täglich um einen Millimeter auf. Somit ist bereits nach acht Tagen ein Zugewinn von acht Millimetern erreicht worden. Danach lässt man die Wunde circa zehn Wochen ruhen, um in einer zweiten Operation die Distraktionsschraube wieder zu entfernen und gleichzeitig gegebenenfalls die zu setzenden Implantate zu inserieren.

Es gibt aber auch Distraktionsschrauben, die nach Beendigung der Distraktion und der Ausheilung die Funktion eines Implantates übernehmen und nur noch mit einer Suprakonstruktion versehen werden müssen.

Wie kann ich als Patient zu einer gelungenen Distraktionsosteogenese beitragen?

Nach der Distraktionsosteogenese sollten Sie sich körperlich schonen und zum Beispiel auf körperliche Aktivitäten, wie Sport verzichten, da dies das Auftreten von Nachblutungen erhöht. Den gleichen nachteiligen Effekt kann das Trinken von Alkohol oder Koffein nach sich ziehen. Ebenso sollte man in erster Linie nicht zu harte Nahrung zu sich nehmen, da dies den Heilungsverlauf stören kann. Dies gilt im Besonderen nach der ersten Operation.

Amalgamentfernung und Amalgamausleitung

Jährlich werden in der Bundesrepublik Deutschland etwa 20 t Amalgam durch Zahnärzte verarbeitet, um die durch Karies entstandenen Defekte wieder zu verschließen. Das dazu verwendete Silberamalgam besteht bis zu 50% aus dem Schwermetall Quecksilber.

Unter bestimmten Voraussetzungen entstehen bei besonders dazu veranlagten Patienten schon nach kurzer Zeitspanne Auflösungserscheinungen (elektrochemische Korrosion) im Oberflächenbereich dieser Füllungen. Das ionisierte Quecksilber gelangt über den Verdauungsweg in alle Körperregionen und kann dort die unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen durch Sensibilisierung und Unverträglichkeit auslösen. Aber auch die anderen metallischen Bestandteile des Amalgams können energetisch zur Belastung des Körpers führen. Sinnvoll ist dann eine Amalgamentfernung / Amalgamausleitung.

Symptome bei Amalgambelatung:

Allgemeine Symptome:
Zittern, Tremor mercurialis, Schlaflosigkeit, rasche Ermüdung, Appetitlosigkeit, Mattigkeit, Reaktionsvermögen reduziert

Nervensystem:
degenerative Nervenerkrankung am ZNS und Vegetativum, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwund, hochgradige Nervosität, verminderte Aufnahmefähigkeit
Psychische Symptome:
Depression, Mißmut, Gereiztheit, Unruhe
Therapieresistenz:
Erkältungskrankheiten, Angina, Sinusitis, Rhinitis
Kopfbereich:
Kopfschmerzen, Migräne, Gesichtsneuralgien, Zungenbrennen, Xerostomie, Aphten, Metallgeschmack, Schwindel

So finden Sie uns

Ob persönlich, telefonisch oder per E-Mail: So erreichen Sie uns jederzeit.

» Kontaktformular

Dr. Thomas Petersen /
Alexandra Hemstedt

Zahnarztpraxis Bonn
Weinheimstraße 2 53229 Bonn
Telefon: 0228 43 29 25
Mobil: 0157 74 686 275

» Kontaktformular

Drucken
 

Dr. Thomas Petersen /
Alexandra Hemstedt

Zahnarztpraxis
Königswinter-Ittenbach

Königswinterer Str. 274b
53639 Ittenbach

Drucken

Ihre erste Behandlung?

Jetzt Kontakt aufnehmen

Fachgerecht und individuell – mit unserem Fragebogen stellen wir eine kompetente Erstbehandlung sicher.

» Jetzt Kontakt aufnehmen

Please publish modules in offcanvas position.