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Moderne Parodontitis-Behandlung

Parodontale Vorbehandlung:

  • professionelle Zahnreinigung
  • Optimierung der Mundhygiene
  • Gentest: Bestimmung der genetischen Konstellation
  • Testung des Erregerspektrums
  • Messung der Taschentiefen
  • Anamnese zur Grunderkrankungen


Parodontale Behandlung:

  • Zahnwurzelschonende Reinigung mit Air-Scaling
  • Mit sanfter Anästhesie (Parodontalgel)
  • Niedrigabrasiven Air-Polishing  der Wurzeloberfläche
  • Lokale Behandlung der Taschen mit Antibiotikum
  • Keimreduktion durch Laser
  • Knochenaufbau/ gesteuerte Geweberegeneration
  • Weichgewebechirurgie

Die Parodontitis, im Volksmund Parodontose genannt, ist eine Entzündungskrankheit, die um die Zähne entsteht, und das Zahnfleisch und Knochen um die Zähne beschädigt. Erwiesenermaßen erhöhen schlechte Zähne und entzündetes Zahnfleisch das Herzinfarktrisiko und die Schlaganfallgefährdung. Schwere Fälle von Parodontitis können die Gefahr eines Herzinfarkts sogar verdreifachen. Hat eine Schwangere vermehrt Bakterien im Mundraum, kann das sogar zu einer Frühgeburt führen. Das Problem liegt darin, dass man die Erkrankung viel zu spät bemerkt, weil es keine Schmerzen verursacht. In vielen Fällen wird die Parodontitis erst durch Zahnfleischbluten oder lockere Zähne bemerkt.


Die regelmäßige häusliche Zahnpflege alleine reicht nicht aus, um alle Beläge (Plaque) - vor allem in den Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischsaum - zu entfernen. Wussten Sie, dass man in 1 mg nasser Plaque ca. 250 Millionen Bakterien findet. Stoffwechselprodukte dieser Plaquebakterien verursachen Karies und auch die Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis). Aus einer Gingivitis entwickelt sich bei nicht Behandlung eine Parodontitis. Bei der Professionelle Zahnreinigung (PZR) wird dem Patienten auch gezeigt, wie er zu Hause eine optimale Zahnpflege betreiben kann. Dieser Vorgang muss meist wiederholt werden. Außerdem werden bei Bedarf Füllungen oder Wurzelfüllungen gelegt oder erneuert und nicht erhaltungswürdige Zähne extrahiert werden. Dadurch werden weitere Bakterienherde in der Mundhöhle eliminiert. Durch verschiedene Spülflüssigkeiten oder Medikamente kann das Bakterienwachstum kontrolliert und verringert werden. Allein durch diese Hygienemaßnahmen kann bei vielen Betroffenen schon eine merkliche Besserung erreicht werden.


Im Anschluss beginnt bei Bedarf die sogenannte geschlossene Behandlungsphase, bei der die subgingival (unterhalb des Zahnfleischrands) liegenden harten und weichen Beläge entfernt werden (geschlossenes Debridement). Dies geschieht mit Küretten (speziell geformten Handinstrumenten), mit schall- und ultraschallbetriebenen Geräten oder unter Anwendung bestimmter Laser. Nach zwei bis drei Wochen Heilungszeit wird das Ergebnis dieser Behandlung kontrolliert, indem erneut die Sondierungstiefen gemessen und wenn nötig die Maßnahmen an einzelnen Stellen wiederholt werden.


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Dr. Thomas Petersen /
Alexandra Hemstedt

Zahnarztpraxis Bonn
Weinheimstraße 2 53229 Bonn
Telefon: 0228 43 29 25
Mobil: 0157 74 686 275

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